Panoramen


AfS

Arbeitsgruppe für Stadtentwicklung

Diplomingenieur Walter Reinhardt

freier Stadtplaner + freier Architekt


Panoramen lassen sich mit normaler Perspektive aus Einzelbildern zusammennähen. Dadurch können ohne Spezialobjektive extreme Bildwinkel erzeugt werden.

Die Programme sind dabei inzwischen so intelligent, daß sie "Zufallsobjekte", wie z.B. nur auf einem Bild erscheinende Autos, eliminieren und durch den statischen Bildinhalt der anderen Aufnahmen ersetzen !

Beispiel einer 160°-Aufnahme der "Schwabengalerie" in Stuttgart-Vaihingen. Das Bild zeigt den Stand der Bauten im Mai 2004.

 

 


360°-VR-Panoramen

Besonders interessant sind navigierbare Rundum-Panoramen im städtebaulichen Kontext bei Plätzen.

Sie können zur Analyse des Bestandes verwendet werden. In zeitlichen Abständen wiederholt dokumentieren sie den städtebaulichen Entwicklungsprozeß.

 

An der "Kulturmeile" hat Stuttgart eine Folge von Plätzen:

die "Rotunde" der Staatsgalerie, den "Museumsplatz" und die "Plaza" am Musikturm.

Hier wird als Beispiel - die Rotunde der Staatsgalerie - vorgestellt.

Erbaut 1979 - 1984 von den Architekten James Stirling, Michael Wilford.

Aus 24 Einzelaufnahmen

 

entwickelt das Programm eine 360° - Rundumsicht.

 

Zur Veranschaulichung des zylindrischen 360°-Panoramas soll das abgebildete Modell dienen. Im erzeugten QuickTimeVR-Movie ist die reale Perspektive gegeben.

 

Zur Betrachtung des mit dem Cursor beweglichen (nach oben und unten oder nach rechts und links) VR-Panoramas ist QuickTime unter MacOS oder Windows notwendig. Zum Bewegen im Panorama den Navigationszeiger bei gedrückter Maustaste in beliebiger Richtung drehen. Zum Einzoomen shift-Taste und zum Auszoomen strg/ctrl-Taste drücken oder die Knöpfe der Kontrolleiste benutzen.

 

Alternativ können VR-Panoramen im Internet auch durch die Verwendung einer Java-Programmierung dargestellt werden, eine weitere Möglichkeit besteht darin die Panoramen als Flash-Animation abzuspeichern.


Im September und Oktober 2006 waren im Rahmen der Ausstellung

Walter Reinhardt - 360°Panoramen - Stuttgarter Plätze und Aussichten

über 30 Panoramen sowohl als großformatige Ausdrucke als auch als interaktive QuickTime-Filme zu betrachten.


Tele-Panoramen

Mit Teleobjektiven aufgenommene Landschaftspanoramen zeigen in ungewöhnlicher Perspektive "Siedlungsstrukturen".

Als Beispiel wird hier ein Teil der "Stuttgarter" Filderlandschaft von Plieningen bis Echterdingen vorgestellt.

Die Ortskerne der Fildergemeinden stehen im eklatanten Gegensatz zu den Megastrukturen des Stuttgarter Flughafens und der Messe Stuttgart.

Zu lang und zu schmal als dass man etwas sehen würde! Deshalb ein paar Ausschnitte:

Teile des Stuttgarter Flughafens und der Messe Stuttgart, im Hintergrund der Albtrauf

Das über die Autobahn hinwegreichende Parkhaus der Messe Stuttgart


Die "Vorbeifahrt " an Straßenzügen ist eine weitere Möglichkeit, die das Tele-Panorama eröffnet. Beispiel für einen "Architekturbaukasten"!


Fisheye-Panoramen

Mit einem diagonal 180° abbildenden Fischaugenobjektiv aufgenommene Stadtpanoramen erzeugen eine "Überflugsperspektive".

 

So aufgenommene Freiräume vermitteln die "Illusion" inmitten des Gartens zu stehen.


Modell-Panoramen

Bei sehr großen städtebaulichen Modellen ermöglicht es die Panoramafotografie trotz beengter Platzverhältnisse den "Überblick" zu behalten.

Dabei werden die Topographie und die Bebauungsstrukturen der Quartiere sowie die Wirkung markanter Bauwerke gut erlebbar.

Prof. Roland Ostertag bei der Erläuterung seines Stuttgarter Innenstadtmodells

 

Blick aus Richtung Fernsehturm

 

Ausschnitt des Stuttgarter Westens


Vertikal-Panoramen

Interessante Perspektiven vermitteln die mit einer motorisierten Roundshot-Kamera erstellten Vertikalpanoramen von Krishna Lahoti.

http://www.lahoti.de


Themen-Panoramen

Themenbezogene Panoramen - z.B. zu Berliner Bahnhöfen oder zur deutschen Eisenbahngeschichte - bietet die Internet-Galerie von Josh von Staudach.

http://www.joshvonstaudach.de


Giga-Panoramen

Das "Weltrekord-Panorama" titelte das fotomagazin in seiner Ausgabe vom Mai 2010. Ein hochauflösendes Panorama der Stadt Dresden wird dort beschrieben. Es entstand mit einem Panorama-Roboter und einer Kamera, die eine Auflösung von rund 21 Megapixel aufwies. Aus 1655 Einzelaufnahmen entstand ein Panorama mit insgesamt 26 Gigapixeln. Dadurch können durch Hineinzoomen auch kleinste Details in großer Entfernung in beeindruckender Schärfe wiedergegeben werden.

http://www.gigapixel-dresden.de

 

Inzwischen gibt es eine Aufnahme von Paris, die ebenfalls 26 Gigapixel aufweist. Das Rennen wird sicher weitergehen!

http://www.paris-26-gigapixels,com


 

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